Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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wünſchte nur, mein Geſicht möchte Euch ebenſo anſtän⸗ dig ſein, als mir das Eurige iſt, denn ich empfehle mich Euch in voller Achtung.“

Der Fremde, den d'ulrtagnan zum erſten Male ſah, denn Anfangs hatte er ihn nur von fern erſchaut, der Fremde hatte ſchwarze, glänzende Augen, eine gelbe Geſichtshaut, eine durch die Laſt von fünfzig Jahren etwas gefaltete Stirne, Gutmüthigkeit im Geſammt⸗ weſen der Züge, aber Feinheit im Blick.

„Man ſollte glauben,“ dachte d'Artagnan,„man ſollte glauben, dieſer Menſch hätte nie etwas Anderes geübt, als die oberen Theile ſeines Kopfes, das Auge und das Gehirn, und er müſſe ein Mann der Wiſſen⸗ ſchaft ſein; der Mund, die Naſe, das Kinn bezeichnen durchaus nichts.“

„Mein Herr,“ antwortete derjenige, deſſen Geiſt und Perſon man ſp zu ergründen ſuchte,„Ihr erweiſet

mir eine große Ehre; nicht als ob ich mich langweilte,

ich habe,“ fügte er lächelnd bei,„ich habe eine Geſelle ſchaft, die mich immer zerſtreut, doch gleichviel, ich bin glücklich, Euch zu empfangen.“ 3.

Waͤhrend er dieſe Worte ſprach, warf indeſſen der Mann mit den abgetragenen Stiefeln einen unruhigen Blick auf den Tiſch, von dem die Auſtern verſchwun⸗ den waren, und worauf nur noch ein Stück geſalzener Speck blieb. 4

„Mein Herr,“ ſprach d'Artagnan eilig,„der Wirth beſorgt mir eine hübſche gebratene Kriechente und einen herrlichen Fladen.“

D'Artagnan hatte in dem Blick ſeines Gefährten, ſo raſch er auch geweſen, die Furcht vor einem Angriff durch einen Schmarotzer wahrgenommen.

Er hatte richtig errathen; bei dieſer Eröffnung ent⸗ runzelten ſich die Züge des Mannes mit dem beſcheide⸗ Aeiiheren, in der That, als ob er nur auf ſeinen

t gewartet hätte, erſchien der Wirth ſogleich und

te die angekündigten Gerichte. 1