Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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ſagte er,„ich bin ſehr glücklich, dem König einen ſo guten Dienſt geleiſtet zu haben; wollt Ihr die Güte haben, es Seiner Majeſtät zu melden, Herr Inten⸗ dant?“

„Welchen Auftrag gebt Ihr mir, und was wollt Ihr, daß ich melden ſoll, mein Herr? Ich bitte, ſprecht deutlich,“ ſagte Colbert mit einer ſcharfen, zum Vor⸗ aus ganz mit Feindſeligkeit geladenen Stimme.

„Ich gebe Euch keinen Auftrag,“ entgegnete d'Ar⸗ tagnan mit der Ruhe, welche die Spötter nie verläßt. „Ich dachte nur, es wäre Euch leicht, Seiner Majeſtät zu melden, ich, der ich mich zufällig dort befunden, habe Herrn Menneville ſein Recht angedeihen laſſen und die Dinge wieder in Ordnung gebracht.“

Colbert riß die Augen weit auf und befragte mit dem Blick den Anführer der Scharwache.

„Ahl das iſt wahr,“ rief dieſer,„der Herr war unſer Retter.“

„Warum ſagtet Ihr mir nicht, mein Herr, Ihr kommet, um mir das zu erzählen,“ erwiederte Colbert mißgünſtig;„Alles erklärte ſich, und zwar beſſer für Euch, als für jeden Anderen.“

„Ihr irrt Euch, Herr Intendant, ich kam durchaus nicht, um Euch das zu erzählen.“

„Aber das iſt eine Heldenthat, mein Herr.“

„Oh!“ entgegnete der Musketier mit gleichgülti⸗ gem Ton,„die große Gewohnheit ſtumpft den Geiſt ab.“

„Sagt, welchem Umſtand habe ich die Ehre Eures Beſuches zu verdanken?“

„Ganz einfach dem, daß mir der König zu Euch zu gehen befohlen hat.“

„Ah!“ ſprach Colbert, der wieder ſeine entſchiedene Haltung annahm, weil er ſah, daß d'Artagnan ein Papier aus ſeiner Taſche zog,„ah! um Geld von mir zu verlangen.“—

„Ganz richtig, mein Herr.“ 2

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