Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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ſes Geheimniß, das nur ſie Beide theilten, war ein mächtiges Band, und deshalb wollte Mazarin, im Be⸗ griff, vor dem Herrn einer andern Welt zu erſcheinen, den Rath von Colbert benützen, um über das Gut zu verfügen, das er auf dieſer Welt zurückzulaſſen genö⸗ thigt war.

Nach dem Beſuche von Guénaud rief er alſo Col⸗ bert zu ſich und ſagte zu ihm:

Laßt uns mit einander ſprechen, Herr Colbert, und zwar ernſthaft, denn ich bin krank, und es könnte ſein, daß ich ſterben würde.

Der Menſch iſt ſterblich, erwiederte Colbert.

Stets habe ich mich deſſen erinnert, Herr Colbert, und ich habe auch in dieſer Vorausſicht gearbeitet... Ihr wißt, daß ich ein wenig Vermögen geſammelt...

Ich weiß es, Monſeigneur.

Wie hoch ſchätzt Ihr ungefähr dieſes Vermögen, Herr Colbert?

Auf vierzig Millionen, fünfmalhundert und ſech⸗ zigtauſend, zweihundert Livres, neun Sous und acht Deniers, antwortete Colbert.

Der Cardinal ſtieß einen ſchweren Seufzer aus und ſchaute Colbert mit Bewunderung an; doch er erlaubte ſich ein Lächeln.

Bekanntes Geld, fügte Colbert als Erwiederung auf dieſes Lächeln bei. Der Cardinal zuckte in ſeinem Bette auf und fragte

Was verſteht Ihr hierunter? Ich verſtehe hierunter, daß es außer dieſen vier⸗ zig Millionen, fünfmalhundert und ſechzigtauſend, zwei⸗ hundert Livres, neun Sous und acht Deniers noch drei⸗ zehn weitere Millionen gibt, die man nicht kennt. Uf! ſeufzte Mazarin,welch ein Menſch 42 In dieſem Augenblick erſchien der Kopf von Ber⸗ nouin im Thürrahmen.

raſch

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