Der Koͤnig näherte ſich unwillkührlich dem Grafen auf einer Seite, während ihn Philipp auf der andern bedrängte.
„Weiter, mein Herr, weiter,“ riefen Beide gleich,, zeitig.
„Sire, als Monk von dem Franzoſen feſtgenommen war, wurde er zu König Karl II. in's Haag ge⸗ führt... Der König ſchenkte Herrn Monk die Frei⸗ heit und der General gab dankbar dafür Karl II. den Thron von Großbritannien, für welchen ſo viele tapfere Leute ohne Erfolg gekämpft hatten.“
Philipp klatſchte voll Begeiſterung in die Hände. Bedachtſamer wandte ſich Ludwig XIV. an den Grafen de la Fere und fragte:
„Iſt dies in allen ſeinen Einzelnheiten wahr?“
„Durchaus wahr, Sire.“
„Einer meiner Edelleute kannte das Geheimniß und hatte es bewahrt?“ 4
„Ja, Sire.“
„Der Name dieſes Edelmanns?“
„Es iſt Euer Diener,“ ſprach Athos ganz einfach.
Ein Gemurmel der Bewunderung ſchwoll das Herz von Athos an. Selbſt Mazarin hob die Arme zu ſei⸗ nem Betthimmel auf.
„Mein Herr,“ ſagte der Köͤnig,„ich werde bemüht ſein, ein Mittel zu finden, Euch zu belohnen.“
Athos machte eine Bewegung.
„Oh! nicht Euch für Eure Redlichkeit zu belohnen; Euch hiefür bezahlen wollen hieße Euch beleidigen; doch 4 ich bin Euch eine Belohnung dafür ſchuldig, daß Ihr* Antheil an der Wiedererhebung meines Bruders Karl II. gehabt habt.“
„Gewiß,“ ſagte Mazarin.
„Es iſt dies der Triumph einer guten Sache, der das ganze Haus Frankreich mit Freude erfüllt,“ fügte Anna von Oeſterreich bei.. 1 „Ich fahre fort,“ ſagte Lndwig XIV.„Iſt


