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Erinnerungen, welche Anna von Oeſterreich hervorzu⸗ rufen ſtets zitterte. England war ihr Haß gegen Ri⸗ chelieu, ihre Liebe für Buckingham; ein Musketier von Treville war die ganze Odyſſee der Triumphe, welche das Herz der jungen Frau ſchlagen gemacht, und der Gefahren, die den Thron der jungen Königin halb ent⸗ wurzelt hatten.
Dieſe Worte übten eine große Gewalt aus, denn ſie machten ſtumm und aufmerkſam alle die königlichen Perſonen, die mit ſehr verſchiedenartigen Gefühlen die geheimnißvollen Jahre, welche die Jungen nicht erſchaut, welche die Alten für immer verwiſcht geglaubt hatten, wieder auftauchen ſahen.
„Sprecht, mein Herr,“ ſagte Ludwig XIV., der
ſich zuerſt von der Unruhe, vom Argwohn und den Er⸗ innerungen erholte.
„Ja, ſprecht,“ fügte Mazarin bei, dem die kleine
Bosheit, welche er an Anna von Oeſterreich verübt,
ſeine Energie und ſeine Heiterkeit wieder verliehen.
„Sire,“ ſprach der Graf,„eine Art von Wunder hat das ganze Schickſal von König Karl II. geändert. Was die Menſchen bis dahin nicht hatten thun können, beſchloß Gott, zu vollfuͤhren.“
Mazarin huſtete und bewegte ſich unruhig in ſei⸗ nem Bett.
„Der König Karl,“ fuhr Athos fort,„hat das Haag nicht mehr als Flüchtling, ſondern als unum⸗ ſchränkter Koͤnig verlaſſen, der nach einer Reiſe, fern von ſeinem Reich, unter allgemeinen Segnungen dahin zurückkehrt.“
„In der That, ein großes Wunder,“ ſagte Ma⸗ zarin,„denn wenn die Nachrichten wahr geweſen ſind, ſo hatte König Karl II., der unter Segnungen zu⸗ rückgekehrt iſt, ſein Land unter Musketenſchüſſen ver⸗ laſſen.“
Der König blieb unempfindlich.
JZünger und leichtfertiger, vermochte ſich Philipp
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