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Bazin,“ fügte er bei,„wie viel Musketiere hat der Herr Oberintendant?“ 4
„Mit ſeinem Geld wird er alle Musketiere des Königreichs bekommen,“ erwiederte Bazin, indem er ſein Buch ſchloß und die Kinder mit Ruthenſtreichen verabſchiedete.
„Teufel! Teufel!“ ſagte d'Artagnan zum letzten Mal.
Und da man ihm meldete, es ſei aufgetragen, folgte er der Köchin, die ihn in das Speiſezimmer führte, wo das Abendbrod ſeiner harrte..
D'Artagnan ſetzte ſich zu Tiſche und griff das Huhn muthig an.
„Mir dünkt,“ ſagte d'Artagnan, während er kräftig in das Geflügel biß, das man ihm vorgeſetzt und das man ſichtbar zu mäſten vergeſſen hatte,„mir dünkt, ich habe Unrecht gehabt, nicht ſogleich Dienſt bei dieſem Herrn zu ſuchen. Dieſer Oberintendant iſt, wie es ſcheint, ein mächtiger Herr. In der That, wir wiſſen nichts, wir Leute bei Hof, und die Strahlen der Sonne verhindern uns, die großen Geſtirne zu ſehen, welche auch Sonnen ſind, obſchon ein wenig entfernter von unſerer Erde.“
Da es d'Artagnan zu ſeinem Vergnügen und aus Syſtem ungemein liebte, die Leute über die Dinge, die ihn interefſirten, plaudern zu machen, ſo gab er ſich alle Mühe, Meiſter Bazin zum Sprechen zu bringen; doch das war rein vergebens: außer dem ermüdenden und übertriebenen Lob des Herrn Oberintendanten der Finanzen gab Bazin, der auf ſeiner Hut war, der Neu⸗ gierde von d'Artagnan durchaus nichts preis, als Platt⸗ heiten, weshalb d'Artagnan, hierüber ſchlechter Laune, ſchlafen zu gehen verlangte, ſobald ſein Mahl beendigt war.
D'Artagnan wurde von Bazin in ein ziemlich mit⸗ telmäßiges Zimmer geführt, wo er ein ziemlich ſchlech⸗ tes Bett fand. Man ſagte ihm, Aramis habe die Schluͤſſel ſeiner Privatwohnung mitgenommen, und da


