Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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man es denn Stein für Stein zerſtört und ſeine Wur⸗ zeln bis auf die letzte Fiber aus dem Boden geriſſen?

Nein, es ſteht noch; doch in dieſem Augenblick hält es der General Monk beſetzt, der ſein Quartier darin hat. Der einzige Ort, wo mich eine Hülfe er⸗ wartet, wo ich eine Quelle beſitze, iſt, wie Ihr ſeht, in der Gewalt meiner Feinde.

Sire, der General Monk kann den Schatz, von dem ich ſpreche, nicht entdeckt haben.

Ja, aber ſoll ich mich Monk ausliefern, um die⸗ ſen Schatz zu erlangen? Oh! Ihr ſeht wohl, Graf, ich muß mit dem Schickſal abſchließen, da es mich im⸗ mer wieder niederreißt, wenn ich mich erhebe. Was ſoll ich mit Parry als meinem einzigen Diener, machen, mit

Parry, den Monk ſchon einmal fortgejagt hat? Nein,

nein, Graf, unterziehen wir uns dieſem letzten Schlag!

Was Eure Majeſtät nicht thun kann, was Parry nicht mehr verſuchen kann, glaubt Ihr, es werde mir gelingen?

Ihr, Graf, Ihr würdet gehen! 3

Ja, Sire, wenn es Eurer Majeſtät genehm iſt, werde ich gehen, ſagte Athos, ſich vor dem König ver⸗ beugend.

Ihr, der Ihr hier ſo glücklich ſeid, Graf!

Ich bin nie glücklich, Sire, ſo lange mir eine Pflicht zu erfüllen bleibt, und der König, Euer Vater, hat mir die hohe Pflicht vermacht, über Eurer Wohl⸗ fahrt zu wachen und ſein Geld auf eine königliche Weiſe zu verwenden. Eure Majeſtät braucht mir alſo

nur ein Zeichen zu geben, und ich breche mit ihr auf.

Ahl mein Herr, ſprach Karl II., der alle könig⸗ liche Etiquette vergaß und Athos um den Hals ſiel, Ihr beweiſt mir, daß es einen Gott im Himmel gibt,

und daß dieſer Gott zuweilen den Unglücklichen, welche⸗

auf dieſer Erde ſeufzen, Boten zuſchickt. 3 Tief bewegt durch dieſen Erguß des jungen Man⸗