Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Wir fürchten, die Trockenheit der biographiſchen Details könnte den Leſer abſchrecken, ſo daß er gleich nach dem erſten Blatt das Buch zuſchlägt.

Wir werden uns alſo begnügen ihm für den Augenblick zu ſagen, übrigens ſagen wir es blos, weil wir es nicht geheim halten können, daß die Geſchichte ums Jahr 1842 in der Stadt Chartres in Beauce ſpielt, und zwar auf der ulmenbeſchat⸗ teten Promenade, welche ſich um die alten Feſtungs⸗ werke der ehemaligen Carnutenhauptſtadt ſchlängelt und zu gleicher Zeit die Champs⸗Elyſees und die kleine Provence ſämmtlicher Generationen vertritt, die ſeit zweihundert Jahren einander in Chartres abgelöst haben. 4 ¹

Nachdem wir ſomit unſere Vorbehalte in Be⸗ treff der Individualität unſeres Helden oder viel⸗ mehr des Einen von unſern Helden, damit der Leſer uns keiner argliſtigen Tücke beſchuldige, aufgeſtellt, fahren wir fort. 3

Der Chevalier de la Graverie war alſo an ſeinem zweiten Gang durch die Stadt.

Er kam an denjenigen Theil des Boulevards, welcher das Reiterviertel beherrſcht und von wo das Auge die geräumigen Höfe der Reiterkaſerne in all ihren Details umfaßt.

Der Chevalier blieb ſtehen.

Hier pflegte er Halt zu machen.

Der Chevalier de la Graverie ging jeden Tag Schlag zwölf Uhr aus, nachdem er ſeinen ſchwarzen Cafe getrunken und drei oder vier Stückchen Zucker in ſeine hintere Rocktaſche geſteckt hatte, um ſie unter⸗ wegs zu knaupeln. Den zweiten Theil ſeines Spa⸗