Teil eines Werkes 
9.-11. Bdchn (1848)
Entstehung
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Agenor konnte wahrhaftig nichts Beſſeres thun. Er lebte in Freuden und wartete.

Doch der erſte Tag, der ſiebente des Monats, ver⸗ ging, und nichts erſchien auf der Straße außer Wollen⸗ händlern und verwundeten Soldaten, oder Rittersleuten, welche bei Navarrete geflohen waren und zu Fuß, zu Grunde gerichtet, in kleinen Tagemärſchen durch die Wälder, auf großen Umwegen im Gebirg, ſo nach tau⸗ ſend Aengſten und tauſend Entbehrungen in's Vaterland zurückkehrten.

Agenor erfuhr von dieſen armen Leuten, daß der Krieg ſchon wieder an mehreren Orten entflammte, daß die Tyrannei von Don Pedro, erſchwert durch die von Mothril, unerträglich auf beiden Caſtilien laſtete, daß viele Emiſſäre des bei Navarrete beſiegten Prätendenten die Städte durchzogen und die weiſen Männer gegen den Mißbrauch der wiedereingeſetzten Gewalt aufwie⸗ gelten.

Dieſe Flüchtlinge verſicherten, ſie haben ſchon meh⸗ rere Corps geſehen, die ſich mit der Hoffnung auf eine nahe bevorſtehende Rückkehr von Enrique von Trans⸗ tamare gebildet. Sie fügten bei, viele von ihren Ge⸗ fährten haben auch Briefe von dieſem Fürſten geſehen, worin er bald mit einem in Frankreich angeworbenen Heere zurückzukehren verſprochen.

Alle dieſe Gerüchte entflammten den kriegeriſchen Geiſt von Agenor, und da Aiſſa nicht ankam, ſo konnte die Liebe in ihm jenes Fieber nicht dämpfen, das ſich in jungen Männern beim Waffengeklirre entzündet.

Muſaron fing an zu verzweifeln; er faltete die Stirne oöfter, als er es gewöhnlich that, und kam äußerſt verdrießlich wieder auf Hafiz zurück, dem er hartnäckig als einem böſen Dämon die Zögerung von Aiſſa zu⸗ ſchrieb, um nicht mehr zu ſagen, fügte er bei, wenn ſeine üble Laune den höchſten Grad erreicht hatte.

Mauleon irrte, dem Leib ähnlich, der ſeine Seele ſucht, unabläßig auf der Straße umher, von der ſeine