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lang nichts mehr um Kriege bekümmern, denn Aiſſa würde ihn ganz und gar in Anſpruch nehmen, denn er wäre ihr, er wäre ſich ſelbſt wenigſtens ein Jahr ruhigen Glückes für ſo viele ſchmerzliche Stunden ſchuldig.
Mauleon erwartete voll Ungeduld die Rückkehr des Sire von Laval.
Dieſer Herr hatte ſeinerſeits bei mehreren edlen Bretagnern beträchtliche Summen beſtimmt, das Löſegeld des Connetable zu bezahlen, eingeſammelt. Die Schrei⸗ ber des Königs und des Herzogs von Bretagne trugen ihre Rechnungen zuſammen, wonach es ſich herausſtellte, daß die Hälfte der ſiebenzigtauſend Goldgulden ſchon gefunden war.
Dies war genug für Mauleon; er hoffte, der König von Frankreich würde das Uebrige thun, und er kannte den Prinzen von Wales hinreichend, um zu wiſſen, daß, wenn auch nur die erſte Hälfte des Löſegelds ankäme, die Engländer den Connetable freilaſſen würden, riethe ihnen nicht ihre Politik, ihn trotz der völligen Bezah⸗ lung der Summe zurückzuhalten.
Doch zur Beruhigung ſeines ſcharfen Gewiſſens, durchzog Mauleon die übrige Bretagne mit der königlichen Standarte und ließ den Aufruf an das Volk ergehen.
So oft er durch einen Flecken zog und den Trauer⸗ ruf vor ſich ertönen ließ:„Der gute Connetable iſt Gefangener der Engländer; Leute von Bretagne, werdet Ihr ihn in der Gefangenſchaft laſſen?“ ſo oft er unter dieſen Umſtänden die ſo frommen, ſo kühnen und ſo ſchwermüthigen Bretagner traf, vernahm er dieſelben Seufzer, gewahrte er dieſelbe Entrüſtung, und die Armen ſagten zu einander:„Raſch ans Werk, eſſen wir weniger von unſerem Buchweizen, und ſammeln wir einen Sou für das Löſegeld von Meſſire Bertrand Duguesclin.“ 5
Auf dieſe Art brachte er noch weitere ſechstauſend Gulden zuſammen, die er den Reiſigen des Herrn von


