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macht zu drei tauſend Goldthaler für den Anführer dreißig tauſend Goldthaler, nicht wahr?“
Geblendet, verwirrt durch dieſe Freigebigkeit, und eben ſo glücklich uͤber die ungeheure Summe, zu der ſie angeſchlagen wurden, als über die Werthſchätzung ihres Verdienſtes, welche ſie dreitauſendmal über ihre Sol⸗ daten ſtellte, hoben ſie ihre rieſigen Schwerter in die Höhe, ließen ihre Helme in die Luft fliegen und riefen:
„Heil! Heil! Glück, Freude und Ehre dem guten Connetable!“
„Ah! Ihr Schurken,“ murmelte dieſer, indem er heuchleriſch die Augen niederſchlug, als ob ihm der Zuruf der Abenteurer zum Herzen ginge,„mit der Hülfe des Herrn und Unſerer Lieben Frau vom Berge Carmel werde ich Euch an einen Ort führen, von wo keiner von Euch zurückkehren ſoll.“
Dann ſprach er laut:
„Geſammtſumme, hunderttauſend Goldthaler, mit⸗ telſt welcher wir alle unſere Rechnungen berichtigen werden.“
„Heil, Heil!“ wiederholten die Abenteurer in der höchſten Begeiſterung.
„Ihr habt nun mein Ritterwort, meine Herren, daß Euch dieſe Summe bezahlt wird,“ ſagte Dugues⸗ elin.„Ihr begreift nur, daß Ihr ſie nicht ſogleich be⸗ kommt, denn ich trage den königlichen Schatz nicht bei mir.“ „Das iſt recht und billig,“ ſprachen die Anführer, nah zu freudig, um ſchon wieder anſpruchsvoll zu ein.
„Ihr gebt alſo dem König von Frankreich Credit auf das Wort ſeines Connetable, das iſt abgemacht; und,“ ſagte er, indem er ſein Haupt mit ſeiner ſtolzen Miene erhob, welche die Bravſten zittern machte,„das Wort iſt gut; doch als rechtſchaffene Soldaten brechen wir auf, und wenn in dem Augenblick, wo wir in Spa⸗ nien einziehen, das Geld nicht gekommen iſt, nun!


