Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1848)
Entstehung
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ſchluß, den er faſſen ſollte, erhalten, als nämlich Agenor Enrique aufgefordert hatte, raſch nach Arago⸗ nien abzureiſen, um dort die erſten Compagnien zu em⸗ pfangen, welche der Connetable abſandte, dachte der Prinz an die Privatangelegenheiten ſeines jungen Ge⸗ fährten.

Und Eure Liebſchaft? ſagte er.

Gnädigſter Herr, erwiederte Agenor,ich ver⸗ berge nicht, daß ich mit tiefer Traurigkeit daran denke. Es war ſo ſchön, als ich zehn Schritte von mir das Glück fand, von dem ich ſo lange geträumt hatte, und dem ich mein ganzes Leben, ohne es einzuholen, nachzulaufen befürchtete, aber...*

Nun! verſetzte der Prinz,was hat ſich daran verändert, und was verhindert Euch, der Ihr keinen Bruder zu bekämpfen und keinen Thron zu erobern habt, was hindert Euch, dieſes Glück im Vorübergehen zu pflücken?

Mein Prinz, reiſt Ihr nicht ab? fragte Agenor.

Ich reiſe ſicherlich, doch ſo zart auch die Freund⸗ ſchaft iſt, die ich in meinem Herzen für Euch entſtehen fühle, mein lieber Agenor, ſo kann ſie doch nicht, Ihr werdet das zuerſt begreifen, den Intereſſen eines könig⸗ lichen Glückes und der Wohlfahrt eines ganzen Volkes das Gkoichgewicht halten. Handelte es ſich um Eure Eriſtenz, fügte der Prinz plötzlich bei,ohl dann wäre es etwas Anderes, denn Eurer Exiſtenz würde ich mein Glück und meinen Ehrgeiz opfern.

Und die ſcharfen Augen des Prinzen tauchten ſich in den klaren, durchſichtigen Blick des jungen Franzoſen, um hier die Dankbarkeit zu ſuchen.

Aber, fuhr Enrique fort,Eurer, erlaubt mir, es Euch zu ſagen, mein Freund, Eurer ziemlich tollen

Leidenſchaft für die Tochter des Verräthers Mothril

werde ich meine Krone Uicht opfern. Sch weiß dies wohl, Hoheit, und ich wäre ſogar

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