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vollbringe, welche braver Kriegsleute, wie Ihr ſeid, würdig iſt.“
Der Eingang war ſchmeichelhaft; doch der allge⸗ meine Charakter des Geiſtes bei den Kapitänen der großen Compagnien war das Mißtrauen, und in Folge hievon, da man nicht wußte, worauf der Connetable abzielte, erkaltete die Begeiſterung ſeiner Zuhörer; er ſah, daß er fortfahren mußte, und ſprach, das erſte Gefühl, das er eingeflößt hatte, benützend:
„Jeder von Euch beſitzt Ruhm genug, um nicht mehr zu wünſchen; doch keiner beſitzt Reichthümer ge⸗ nug, um zu ſagen:„„SIch finde mich reich genug.““ Ueberdies muß Jeder von Euch zu dem Punkte gelangt ſein, daß er die Ehre der Waffen mit dem Nutzen der daraus folgen ſoll, zu vermählen wünſcht. Würdige Ka⸗ pitäne, denkt Euch nun, was eine Expedition von Euch gegen einen mächtigen und reichen Prinzen geführt waͤre, deſſen Verlaſſenſchaft durch das Recht eines ge⸗ ſetzlichen Krieges in Eure Hände fallend, Euch ebenſo glorreiche, als einträgliche Trophäen bieten würde. Ich bin auch ein Abenteurer wie Ihr; ich bin auch ein Glücksofficier wie Ihr. Doch, meine edlen Herren, ſeid Ihr nicht müde, wie ich es ſelbſt bin, der Unterdrückung, die wir mit einander gegen Feinde, ſchwächer als wir, geübt haben? Habt Ihr nicht Luſt, ſtatt des Stöhnens von Kindern und des Geſchreis von Frauen, wie ich es ſo eben, Euer Lager durchziehend, hörte, die Fan⸗ faren der Trompeten, welche eine wirkliche Schlacht ver⸗ kündigen, und das Brüllen des Feindes zu hören? Ihr
braven Ritter von allen Nationen, die Ihr folglich je⸗ der eine nationale Ehre aufrecht zu erhalten habt, wäret
Ihr nicht, abgeſehen von dem Ruhm und dem Reich⸗ thum, den ich Euch verſprochen, glücklich, Euch aber⸗ mals für eine Sache zu vereinigen, welche die Menſch⸗ heit verherrlicht? Denn welches Leben führen wir im Ganzen, wir Kriegsleute? Kein von Gott erwählter Fürſt bevollmächtigt uns zu unſeren Räubereien und


