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Agenor und die Maurin : historischer Roman / von Alexander Dumas. Deutsch von Louis Fort
Entstehung
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184 Agenor.

Agenor hörte ſeinen Namen rufen, auf den ein dumpfes Röcheln folgte, und ein ſchwerer Gegenſtand, in einen weißen Schleier gehüllt, rollte vor die Füße ſeines Pferdes.

Mauleon ſprang herab, um zu ſehen, was Mothril ihm zuwarf: es war das Haupt ſeiner Geliebten!...

Er ſank ohnmächtig neben demſelben zu Boden.

Als der grauende Morgen mit ſeinem matten Däm⸗ merlichte die fürchterliche Scene beleuchtete, hätte man ſehen können, wie der junge Ritter, bleich wie ein Ge⸗ ſpenſt, ſeinen Mund auf die kalten und bläulichen Lippen des Kopfes drückte, den ihm der Maure zugeworfen hatte.

Einige Schritte davon ſaß Muſaron und weinte. Der treue Knappe hatte während der Ohnmacht ſeines Herrn deſſen Wunde verbunden und ihm ſo, wider ſeinen Willen, das Leben gerettet.

In einiger Entfernung lag der entſeelte Körper Mo⸗ thrils, die Schläfe von dem ſichern und tödtlichen Pfeile des wackern Knappen durchbohrt und den verſtümmelten Leichnam Aiſſa's unter dem Arme haltend.

Noch im Tode ſchwebte ein Lächeln des Triumphs auf ſeinen Lippen. 5

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Druck von C. P. Melze r in Leipzig.