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Agenor und die Maurin : historischer Roman / von Alexander Dumas. Deutsch von Louis Fort
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164 Agenor.

freie Hand zu laſſen; ich ſtehe Euch dann für die ſofor⸗ tige Unterwerfung des Mauren wie der ganzen Beſatzung.

Nun wohl, es ſei Euch gewährt. Ich garantire der Beſatzung Leben und Eigenthum, mit Ausnahme Mo⸗ thrils; dieſer aber hat auf keine Gnade zu hoffen.

Bedenkt, Meſſire, daß er mich zuerſt fragen wird, ob Ihr ſein Leben ſchont, und was ſoll ich dann ant⸗ worten?

Was Ihr wollt. Wenn Ihr Eure Aiſſa habt, kümmert Euch das Uebrige nicht; uͤberlaßt das mir.

Noch einmal, gnädiger Herr, habt Nachſicht! Es iſt wahr, Mothril iſt ein ſchändlicher Böſewicht und ſeine Beſtrafung würde Gott wohlgefällig ſein; aber er iſt fer⸗ nerhin machtlos und kann niemandem mehr ſchaden...

Genug, Meſſtre, Eure Mühe iſt vergebens. Geht jetzt und laßt mich ein wenig ruhen, ich bin deſſen be⸗ dürftig.

Agenor wußte, daß der Connetable, wenn er einmal einen Vorſatz gefaßt hatte, unerſchütterlich auf demſelben beharrte und er drang daher nicht weiter in ihn. Aber er wußte auch, daß Mothril, wenn er hörte, daß ſich⸗ Don Pedro in der Gewalt der Bretagner befand, keine Rückſicht mehr nehmen, am wenigſten aber Aiſſa auslie⸗ fern würde. 3