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Agenor und die Maurin : historischer Roman / von Alexander Dumas. Deutsch von Louis Fort
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160 Agenor.

ereignen werde, und binnen wenigen Minuten waren ſämmtliche Officiere im ganzen Umkreiſe der Verſchanzung davon unterrichtet. Bald darauf hörte Agenor den leiſen Tritt von mehreren Pferden von der Plattform herabkom⸗ men. Das Geräuſch kam immer näher, doch war es faſt unmerklich, denn Don Pedro hatte die Hufe der Pferde mit Werg umwickeln laſſen.

Agenor und ſein Knappe ſahen die Reiter an der Grotte vorüberkommen und erkannten deutlich das Geſicht des Königs, welcher den kleinen Zug beſchloß. Die bei⸗ den Vorderſten kamen glücklich über den Erdwall, aber jenſeit deſſelben fielen fie in einen Graben, in welchem ſte von zwanzig Bewaffneten geknebelt und geräuſchlos fortgeführt wurden. Als Don Pedro, welcher hiervon keine Ahnung hatte, ſich in den Sattel ſchwang, um ebenfalls über die Verſchanzung zu ſetzen, wurde er plötz⸗ lich von Agenors kräftigen Armen umſchlungen, während Muſaron ihm den Mund zuhielt und dem Pferde des Königs einen leichten Dolchſtich beibrachte, ſo daß es über den Erdwall ſprang und in eiliger Haſt entfloh.

Don Pedro wehrte ſich mit der Kraft der Verzweiflung.

Verhaltet Euch ruhig, ſagte Agenor leiſe zu ihm, damit ich nicht gezwungen werde Euch zu tödten.