Funfzehntes Kapitel.
Die Flucht.
Don Enrigo und der Connetable zogen mit der Armee von Montiel ab, und nur zweitauſend Bretagner blieben als Belagerungscorps zurück.
Als Don Pedro nach der Schlacht auf der Feſtung ankam, warf er ſich wuthſchäumend auf den Teppich ſei⸗ nes Zimmers nieder und überließ ſich ganz der Verzweif⸗ lung über die erlittene Niederlage, welche alle ſeine Hoff⸗ nungen mit einemmale vernichtet hatte. Todtenbleich und aus mehreren Wunden blutend trat Mothril bei ihm ein.
„So biſt Du denn gänzlich geſchlagen, König Don Pedro!“ ſagte er.
„Ja, ich werde mich nie wieder erheben können.“
„Du verzweifelſt?“ entgegnete der Maure;„Dein Gott iſt alſo nicht ſo viel werth als der unſrige! Auch ich bin beſiegt, aber ich habe gebetet und fühle mich


