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Agenor. 21
„Was haltet Ihr von dieſen Leuten, Herr Ritter?“ fragte Muſaron;„ich vermuthe, daß ſie nichts Gutes im Sinne haben.“
„Wohl möglich... Doch wie es ſcheint, wollen ſte mich anreden.“
„Oder Euch den Geldſack abnehmen; zum Glück habe ich meine Armbruſt bei mir.“
„Laß Deine Armbruſt in Ruhe; Du ſiehſt ja, daß weder der Eine noch der Andre ſeine Waffen anrührt.“
„Sennor!“ rief jetzt der eine von den beiden Frem⸗ den auf ſpaniſch.
„Was wünſcht Ihr von mir?“ fragte Agenor in der nämlichen Sprache.
„Ich wollte Euch nur bitten, mir den Weg nach dem Schloſſe Laval zu zeigen,“ entgegnete der Unbekannte in dem artigen Tone eines gebildeten Mannes.
„Ich bin im Begriff, dahin zu gehen,“ ſagte Age⸗ nor,„und kann Euch daher ſelbſt als Führer dienen; doch ſage ich Euch im voraus, daß Ihr den Beſitzer des Schloſſes nicht zu Hauſe finden werdet.“
„Es iſt alſo niemand auf dem Schloſſe?“ rief der Fremde mit ſichtlichem Verdruß.
„Das habe ich nicht geſagt, Sennor.“
„Ihr traut mir vielleicht nicht,“ erwiederte der Un⸗


