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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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ſprechen zu können, und fragte ihn, laut genug, um von allen denen, welche ihn umgaben, und folglich auch von Herrn Lair ſelbſt gehört zu werden:

„Sagen Sie doch, mein Lieber, wiſſen Sie den Namen von dieſem Herrn mit ſeinem blauen Kinn, ſeinem blauen, blau geſtickten Rocke und ſeinen blauen Strümpfen?“

Der Adjutant lachte auf eine ſehr angenehme Weiſe über dieſen Witz ſeines Generals.

Herr Lair veränderte ſein Geſicht nicht im Min⸗ deſten. Jedermann wandte ſich gegen ihn um: er allein ſchien nicht gehört zu haben.

Nur, als die Ziehung vorüber war, näherte er ſich dem Geueral und ſagte zu ihm mit der Höflichkeit, von der er, ſelbſt wenn er gewollt hätte, nicht abzulaſſen im Stande geweſen wäre:

„Mein Herr, Sie wünſchten, wie es ſchien, meinen Namen zu wiſſen, da Sie Ihren Herrn Adjutanten gefragt haben, der Ihnen denſelben nicht nennen Vünfe Ich will dies thun: ich heiße Pierre Aimé

air.“

„Sehr erfreut,“ erwiederte der General.

„Was nun die Revue betrifft, die Sie meine Per⸗ ſon und meine Tracht paſſiren zu laſſen mir die Ehre erwieſen, ſo iſt ſie vollkommen genau, jedoch Eines ausgenommen.“

„Was, mein Herr?“

„Ei! den Degen, den ich an der Seite trage, und deſſen Spitze ich Sie fühlen zu laſſen hoffe, wo und wann es Ihnen beliebt, General, damit Sie denſelben ein ander Mal nicht vergeſſen.“

So leiſe ſie auch geſagt war, die Herausforderung wurde gehört; man legte ſich ins Mittel. Es war ein zu ſchlechtes Beiſpiel, einen General und einen Prä⸗ fecturrath ſich ſchlagen zu ſehen. Das Duell fand nicht ſtatt.

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