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Links fand der junge Etienne einen Eingang ſo düſter wie der der Höhle von Ali Baba.
Schlüpfriger Boden, feuchte Wände, Waſſertro⸗ pfen diamantene Rinnen die Mauern entlang ziehend, nichts fehlte. 1n
Der Hausmeiſtey, der ſich gewöhnlich hier auf⸗ hielt, war nicht da.
Der ſchwarze Rachen der Höhle ſchien ihn ver⸗ ſchlungen zu haben. 4
Der junge Mann wagte es, drei Stufen hinabzu⸗ ſteigen, dann zwanzig hinauf, wobei er das Licht hin⸗ ter ſich ließ und ſich bei jedem Schritte, den er machte, immer mehr in die dichteſte Finſterniß ver⸗ tiefte.
f Oben auf der Treppe drückte er eine Thüre auf: dieſe Thüre ging auf die Eingeweide des Un⸗ geheuers.
Nie warf Jonas im Bauche des Wallfiſches einen ſo erſtaunten Blick auf den Rückgrath, auf die Rippen, auf die Blaſe, welche ſo groß wie ein Ballon Godard, und auf die fünfhundert Fuß dünner Gedärme, als dies unſer junger Mann, das Lampengeſtell, die Trä⸗ ger mit den eiſernen Sproſſen, die vom Plafond her⸗ abgehenden zahlloſen Fäden und die Rieſenthüre,
durch welche die Couliſſenrahmen herein kommen, an⸗-⸗
ſchauend that.
Er ging Schritt für Schritt in dieſer Finſterniß und in dieſer Einſamkeit und trat ſo leicht, als er konnte, auf, um kein Geräuſch zu erregen, als er fühlte, wie ſich eine breite, mächtige Hand auf ſeine Schulter legte.
Er glaubte unter die Klauen eines Rieſen gefal⸗ len zu ſein.
Erſchrocken wandte er ſich um; dann gab er plötzlich einen Schrei des Erſtaunens, an dem die Freude ihren guten Theil hatte, von ſich und rief:


