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. 2. ehemaligen Unterofficiers übergegangen, der, da er die Tochter eines Profeſſors geheirathet, eine Schule gegründet hatte, wo der Schwiegervater das Latei⸗ niſche und das Franzöſiſche lehrte, während der Schwie⸗ gerſohn Lectionen in der Geographie und in der Ma⸗ thematik gab.
An den Abenden, wo der Vater nicht im Dienſte war, gingen Vater und Kinder um acht Uhr im Win⸗ ter und um neun Uhr im Sommer zu Bette, und Alles ſchlief bis zum Tage, der gewöhnlich mit ſeinem erſten Strahle die Augen von Jedermann wieder öffnete.— An den Tagen oder vielmehr in den Nächten, wo der Vater wachte, machten ihm gewöhnlich die Kin⸗ der einen Beſuch in der Wachſtube, welche am Ufer
des Fluſſes lag.
Um zehn Uhr, manchmal um elf Uhr,— und ſogar um Mitternacht, aus beſonderer Gnade und wenn die Douaniers, die Kameraden des Vaters, ſich an dem Geplauder der zwei Kinder beluſtigten,— ſchickte man ſie zum Schlafengehen nach dem Hauſe, deſſen Schlüſſel man ihnen anvertraute unter der Be⸗ dingung, daß ſie weder Feuer, noch Licht anzünden würden.
Die Kinder entfernten ſich ſodann, jedoch mit einem ſichtbaren Widerwillen; ſie baten, in der Wach⸗ ſtube bleiben und auf dem Feldbette ſchlafen zu dür⸗ fen, eine Bitte, die ihnen unbarmherzig abgeſchlagen wurde..
Der Vater führte ſie bis zur Thüre zurück und ſagte zu ihnen:„Geht!“ Die Kinder gingen, ohne daß ſie weiter zu widerſtreben wagten, und der Vater ſchloß die Thüre hinter ihnen.
Sie marſchirten Anfangs ſachte, flüſterten leiſe,
und ſuchten in den dunklen, nebeligen Nächten eine
Abenteuer eines Schauſpielers. 2


