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Herr Guſtave.— Sein Theatername, ſein wahrer Name. 5 Seine Geburt, ſeine Mutter, ſein Vater, ſeine erſte Jugend.—
Herr Guſtave hieß nur Guſtave vor den Menſchen; das war ſein Theatername; vor Gott hieß er Etienne Marin.
Er war geboren in Caen, in der Rue des Carmes, im Jahre 1808; er zählte folglich 1833, zu welcher Zeit ich ſeine Bekanntſchaft machte, vierundzwanzig bis fünfundzwanzig Jahre.
Körperlich iſt er dem Leſer bekannt und ich brauche daher ſein Porträt nicht mehr zu gehen.
Befragte er ſeine Erinnerungen, ſo ſah er ſich in weiteſter Entfernung in den Armen einer guten Frau mit ſeinem wenigſtens zwei Jahre jüngeren Bruder Adolphe.
Die gute Frau und die zwei Kinder ſtanden an einem Krankenbette.
In dieſem lag eine Sterbende, die Augen vom Fieber entflammt, die Zähne an einander gepreßt. Sie zog von dieſer Gruppe, die ſie nicht erkannte, eine Weintraube zurück und ſagte mit einem kurzen, abge⸗ ſtoßenen Tone: 4A
„Das iſt für meine Kinder! Das iſt für meine
Kinder! 1


