„Ah! mein Herr, er heißt nicht.“
„Wie, er heißt nicht?“
„Ei! das iſt kein Name, Herr Guſtave.“
„Herr Guſtave, wer?“
„Das habe ich mir auch geſagt, mein Herr.“
„Sie hätten beſſer daran gethan, es ihm zu ſagen.“
„Ich habe es ihm auch geſagt. Ah! ich habe mir kein Blatt vor den Mund genommen.“
„Und was hat er geantwortet?“.
„Er hat geantwortet:„„Sagen Sie Herrn Dumas, ich komme von Rouen, und ich bringe ihm einen Brief von Madame Dorval.““
„Einen Brief von Dorval! Einfältiger! das hätten Sie mir zuerſt ſagen müſſen.“
Und ich lief ſelbſt an die Thüre.
„Entſchuldigen Sie, mein Herr!“ rief ich in die Couliſſen,„ich habe einen neuen Kammerdiener, und er kennt meine alten Freunde noch nicht; ich hoffe, Sie werden eines Tages zu dieſen gehören, da Sie von meiner guten Dorval zu mir kommen.“
und ich reichte meine Hand dem jungen Mann, den ich im Schatten nur ſchlecht unterſcheiden konnte.
Der junge Mann nahm ſie und drückte ſie treu⸗ herzig.. „Wahrlich, mein Herr,“ ſagte er,„Ihr Empfang ſetzt mich nicht in Erſtaunen, ſo wohlwollend er auch iſt. Madame Dorval verſicherte mich, Sie werden mich
ſo empfangen.“


