I.
Gegen das Ende des Jahres 1340, in einer kalten, aber noch ſchönen Herbſtnacht, folgte ein Reiter dem ſchmalen Wege, welcher längs dem linken Ufer des Rhei⸗ nes hinführt. Wegen der ſpäten Stunde und dem raſchen Schritte, den er ſein Pferd einſchlagen ließ, ſo ermüdet es auch von dem bereits zuruͤckgelegten langen Tages⸗ marſche ſein mogte, hätte man glauben können, daß er zum Mindeſten während einiger Stunden in der kleinen Stadt Oberwinter einkehren würde, in die er ſo eben ein⸗ geritten war; aber er ſchlug im Gegentheile in demſelben Schritte und wie ein Mann, dem ſie bekannt ſind, die ſchmalen und krummen Straßen ein, welche ſeinen Weg um einige Minuten abkürzen konnten, und erſchien bald darauf an der andern Seite der Stadt; indem er ſie
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durch das entgegengeſetzte Thor wieder verließ. Da in
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