wollen, mit alle dieſem Gepäck! rief der Ritter im er⸗ zwungen ſcherzhaften Tone, in der Hoffnung, daß auch Esperance einſtimmen werde..
Aber Esperance blieb ernſt und ſtumm.
— In der That, ſprach er endlich kurz und wie einen feſten Entſchluß faſſend, ich verreiſe und der Zweck meines Beſuches war, Ihnen dies mitzutheilen.
Crillon fuhr betroffen auf; zu viele Symptome ſeit ſeiner Ankunft verriethen ihm eine ſehr ernſte Situation Esperance's; ſein Verdacht fing an, beſtimmtere Formen anzunehmen.
— Das iſt doch wohl nur ein Scherz, will ich hoffen? ſprach er, die Hand des jungen Mannes erfaſſend und ihn zum Stillſtehen nöthigend.
— Nein, Herr Ritter— nein, mein edler Freund! es iſt mein Ernſt, ich gehe fort. — Und wieder— nach Venedig?
— Keineswegs, erwiederte Esperance mit tiefer Me⸗ lancholie. Was ſoll ich in Venedig? Dort habe ich Alles durchforſcht, Alles erſchöpft und würde mir nur neuen Kummer holen. Ich gehe nicht dahin.
— Aber, mein Himmel! wohin denn? Sie ſpannen mich auf die Folter.— Sprechen Sie deutlich!
— Ich weiß noch nicht, wohin ich gehe, mein theurer Beſchützer; aber jedenfalls weit von hier fort, und auf lange Zeit.
— Nichts übereilt, mein junger Freund, ſagte Crillon nach peinlichem Schweigen, während welchem er vergebens


