Teil eines Werkes 
10. Bd. (1856)
Entstehung
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wollen, mit alle dieſem Gepäck! rief der Ritter im er⸗ zwungen ſcherzhaften Tone, in der Hoffnung, daß auch Esperance einſtimmen werde..

Aber Esperance blieb ernſt und ſtumm.

In der That, ſprach er endlich kurz und wie einen feſten Entſchluß faſſend, ich verreiſe und der Zweck meines Beſuches war, Ihnen dies mitzutheilen.

Crillon fuhr betroffen auf; zu viele Symptome ſeit ſeiner Ankunft verriethen ihm eine ſehr ernſte Situation Esperance's; ſein Verdacht fing an, beſtimmtere Formen anzunehmen.

Das iſt doch wohl nur ein Scherz, will ich hoffen? ſprach er, die Hand des jungen Mannes erfaſſend und ihn zum Stillſtehen nöthigend.

Nein, Herr Ritter nein, mein edler Freund! es iſt mein Ernſt, ich gehe fort. Und wieder nach Venedig?

Keineswegs, erwiederte Esperance mit tiefer Me⸗ lancholie. Was ſoll ich in Venedig? Dort habe ich Alles durchforſcht, Alles erſchöpft und würde mir nur neuen Kummer holen. Ich gehe nicht dahin.

Aber, mein Himmel! wohin denn? Sie ſpannen mich auf die Folter. Sprechen Sie deutlich!

Ich weiß noch nicht, wohin ich gehe, mein theurer Beſchützer; aber jedenfalls weit von hier fort, und auf lange Zeit.

Nichts übereilt, mein junger Freund, ſagte Crillon nach peinlichem Schweigen, während welchem er vergebens