Teil eines Werkes 
8. Bd. (1856)
Entstehung
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Jedes Wort aus Ihrem Munde wird mir eine entzückende Spharenmuſik ſein.

Weil jedes meiner Worte Ihnen nur ſtets Eines und daſſelbe ſagen kann, nicht wahr, Esperance?

Mehr oder weniger deutlich, Gabriele.

Nun denn, ganz deutlich alſo, da Sie es wollen, lispelte Gabriele; ich liebe Sie!

O zu viel! zu viel des Glücks! flüſterte der junge Mann, die Augen vor Gabriele's Gluthblick niederſchla⸗ gend und beide Hände auf ſein Herz preſſend, als ob es von einer Kugel getroffen ſei; ach! ſchonen Sie meiner!

In dieſem Augenblicke vernahm man des Königs Stimme, der mit Crillon wieder zurückkam.

Gleichviel, ſagte Heinrich, es war zu tollkühn von Dir, dieſen falſchen Valois faſt ganz allein mitten in ſeinem Lager aufzuheben. Laß Dir das nicht wieder bei⸗ kommen, Ventre⸗Saintgris! Ich verbiete es Dir allen Ernſtes hiermit.

Ja, ja, erwiederte Crillon, dieſer arme Laramée hätte uns ein verteufeltes Stück Arbeit ſchaffen können, wenn wir ihn mit Gewalt mitten unter ſeinen Leuten hätten herausholen müſſen. Aber wie geſagt, Sire, ich kannte ſeine ſchwache Seite, ich habe ihn bei dieſer ge⸗ faßt und bin ſo noch ſehr wohlfeilen Kaufes davonge⸗ kommen. Er iſt im Grunde kein böſer Menſch.

Seine ſchwache Seite? ſprach Gabriele, ſich in die Unterhaltung miſchend, um Esperance Zeit zu geben ſich wieder zu ſammeln. Welche iſt die, Herr von Crillon?