Teil eines Werkes 
8. Bd. (1856)
Entstehung
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1. Es wird vom Jagdrechte Gebrauch gemacht.

Der König war nach Saint⸗Germain aufgebrochen, um zu jagen; allein ein heftiges Regenwetter trat ein und machte die Jagd unmöglich.

Man brachte den Tag ziemlich einförmig und lang⸗ weilig im alten Schloſſe zu; der König, ſtatt in den Wäldern umherzuſtreifen, vertrieb ſich die Zeit mit Ar⸗ beiten, Spielen und Schlafen; der Hof, wie er konnte.

Erſt am andern Tage kamen die Damen an. Hein⸗ rich ging Gabrielen entgegen, die er melancholiſch und kalt fand, ſoviel ſie ſich auch anſtrengte ſich ſelbſt zu beherrſchen. Das graue, naßkalte Wetter war freilich nicht geeignet, zur Heiterkeit zu ſtimmen; Schneewolken jagten ſich am Himmel hin, die aber ihren Inhalt nicht auszuſchütteln wagten, weil man ſchon zu weit im Früh⸗ linge vorgerückt war, und dies der eingeführten Natur⸗ ordnung zuwider geweſen wäre; die Schneewolken räch⸗ ten ſich aber für dieſen Zwang und verbreiteten überall, wo ſie vorüberzogen, eine wahrhafte Decemberkälte.

Nichtsdeſtoweniger trieben die Bäume ihre grünen Blätter ſchon luſtig hervor, von den Vögeln mit hellen

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