Teil eines Werkes 
7. Bd. (1856)
Entstehung
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Dieſer bereitete ſtillſchweigend das Bett, machte ein tüchtiges Feuer im Kamin an, ſtellte ein leidliches Abend⸗ brod auf den Tiſch, und entfernte ſich dann, die ſchweren Eiſenriegel hinter ſich wieder vorſchiebend, deren Raſſeln und Kreiſchen Esperance in der Freude ſeines Herzens gar nicht einmal bemerkte.

Die Nacht war allmählig hereingebrochen; kein Ge⸗ räuſch aus der tief unten liegenden Stadt drang mehr zu dieſer Höhe herauf.

Nachdem Esperance die reine, kalte Nachtluft noch einmal in vollen Zügeneingea thmet, ſchloß er die Balcon⸗ thür wieder und warf ſich vor dem wärmenden Kamin in einen alten Armſtuhl, auf welchem der arme Urbain, wenn ihn der gelinde väterliche Zorn zur Strafe für irgend einen jugendlichen Leichtſinn hierher verwieſen, ohne Zweifel auch oft ſinnend verweilt hatte.

Aber trotz des angenehmen Geruchs, den das in einer großen irdenen Schüſſel dampfende Abendbrod im Gemach verbreitete, trotz des vielverſprechenden Anblickes der bauchigen langgehalſ'ten Weinfaaſche, trotz der ſanften Wärme, welche das luſtig praſſelnde Feuer ausſtrömte, fühlte Esperance doch allmählich ſeine bisher bewahrte heitere Laune, ſeine frohe Zuverſicht entſchwinden; es war, als ob ſie ſich mit den kleinen grauen Rauchwölkchen zugleich durch den Schornſtein verflüchtigte.

Er ſann über die Strafe nach, die der Himmel, ſo urplötzlich, mitten unter einem kaum jemals geträumten Glanze über ihn verhängt hatte. Wohl war ſeine dama⸗