1. Genugthuung.
Der König langte glücklich am Louyre an, trat, ohne geſehen zu werden, durch die kleine weſtliche Pforte ein, und nach einem guten Schlaf, den er ſich unter dem Schutze des königlichen Baldachins hingegeben hatte, erwachte er am andern Morgen wie gewöhnlich ſehr früh, um ſein ungeheures Tagewerk als Eroberer und Staaten⸗ lenker noch beim Kerzenſchimmer zu beginnen.
Mehrmals hatte er ſchon nach dem Befinden Gabrielens und des kleinen Cäſar gefragt; die Antwort hatte ge⸗ lautet, daß ſich die Frau Marquiſe, müde und angegriffen von der Ceremonie des vorigen Tages, zeitig niedergelegt habe und noch ſchlummere.
Heinrich rieb ſich froh lächelnd die Hände und ſetzte ſeine Arbeit mit erneueter Luſt fort.
Zamet erſchien ſehr bald. Der König hatte Befehl gegeben, daß er alsbald vorgelaſſen werde, und der mit dem Geſichtsausdrucke des Monarchen ſehr zufriedene Finanzmann fing damit an, ſich nach den näheren Um⸗ ſtänden ſeines Verſchwindens zu erkundigen; Heinrich, ſeinerſeits, erzählte in der Kürze was ihm begegnet, das
*ℳ 1*


