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— Du wirſt neben meinem Bette allein eſſen, ſagte er zu ſeinem Freunde; und während ich einſchlafe, erzählſt Du mir eine hübſche Geſchichte. Gehe zu Tiſche und erzeige dem guten Weine des Kloſters die ihm gebührende Ehre. Du biſt ja nicht von Herrn Laramée verwundet.
Pontis legte den Finger auf ſeine Lippen.
— Still! ſagte er. Jetzt ſind wir im Erdgeſchoſſe und müſſen leiſe reden. Nein, fügte er hinzu, ich werde nicht eſſen, ich danke!
Esperance ſah ihn erſtaunt an.
— Ich erbitte mir ſelbſt von Ihnen die Erlaubniß, fuhr Pontis fort, daß ich am Fenſter bleiben und folglich dieſes Fenſter offen halten darf. Suchen Sie ſich vor der Abendkühle zu wahren, aber das Fenſter muß offen bleiben..
— Ich verſtehe Dich nicht, mein lieber Pontis.
— Später gebe ich Aufſchluß, ſagte der Gardiſt.
Esperance richtete ſich auf.
— Du bift ſeit geſtern ſo geheimnißvoll geworden, ſagte er, daß ich mich darüber wundere. Wie heute, ſahſt Du auch geſtern Abend ſchon aus dem Fenſter un⸗ ſers alten Zimmers. Plöͤtzlich lehnteſt Du Dich hinaus, ſahſt um Dich, fuhrſt zurück, löſchteſt die Lampe aus und fingſt wieder an zu lauſchen.
— Das iſt wahr, ſagte Pontis unruhig.
— Warum willſt Du heute nicht eſſen? Warum willſt Du das Fenſter wieder öffnen?— Pontis nahm die Lampe und verſteckte ſie brennend


