Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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1.

Die Hungersnoth im Lager.

An dem Abhange des Berges, der zwiſchen Triel und Poiſſy die Seine beherrſcht, liegen mehrere theils unter den Felſen, theils in den Waldungen halb verſteckte Dörfer.

Auf den Felſen erblickt man hin und wieder Wein⸗ berge, und hier iſt, ſo zu ſagen, die letzte Traube, welche die Sonne von Frankreich erwärmt, als ob ſie, nachdem ſte die Kraft ihrer Strahlen an dem Rhone, der Loire und der Saone erſchöpft, nur noch eine geringe Zärtlich⸗ keit für Vexin und einen kalten Blick für die Normandie häͤtte.

Dieſe armen Weinberge, von denen wir ſprechen, konnten ſich im Jahre 1593 der wohlthätigen Sonne erfreuen. Seit einem Jahrhunderte hatte ſte keinen ſo warmen Hauch herniedergeſandt, ſo daß in dieſem Jahre die Trauben völlig reifen und ſtromweiſe den ſonſt ſo kärglichen Wein von Medan und Brezolle liefern konnten. Aber was die Sonne erſchaffen wollte, zerſlörte die Po⸗ litik; im Monat Juli war ſchon auf den Weinbergen keine Traube mehr zu ſehen. Die kleine Armee des

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