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de Varennes begonnen, wo er Alles umgewandelt hatte. Er war ſo gluͤcklich, die Vergangenheit zu zerſtoͤren, um die Zukunft aufzubauen! Die Zeit genuͤgte ihm nicht, um Alles zu ſehen, Alles zu billigen, Alles zu waͤhlen und Alles zu kaufen; von ſeiner Mutter aufgemuntert, unterhielt ſein großes Vermoͤgen die Heiterkeit und die Taͤuſchungen ſeiner Seele, indem es ihm geſtattete, alle ſeine Launen zu befriedigen. Moritz hatte aus ihm die reizende Villa gemacht, die wir geſehn haben, ſo daß von drei Jahren der Ehe, zwei und ein halbes in Rei⸗ ſen, in Bauten und in Gluͤckſeligkeit verfloſſen waren, ohne daß auch nur das geringſte Woͤlkchen den reinen und faſt glaͤnzenden Himmel ihres ehelichen Horizontes verfinſtert haͤtte.
Klotilde war vollkommen gluͤcklich. Beſonders waͤh⸗ rend der letzten verfloſſenen ſechs Monate hatte ſich Mo⸗ ritz Aufmerkſamkeit, wo nicht ſeine Liebe, fuͤr ſie zu verdoppeln geſchienen. Seine Ausgaͤnge waren freilich haͤufiger, aber bei jedem Nachhauſekommen brachte er ihr irgend eine Chineſiſche Spielerei von Gausberg, ir⸗ gend eine allerliebſte bei Suſſe gekaufte Aquarelle, ir⸗ gend einen von Marls erſonnenen wundervollen Schmuck
mit. Außerdem fehlten die Vorwaͤnde nicht. Man mußte
bei Lord S.. fechten, man war in Couvray bei dem Grafen von L... zur Jagd eingeladen, man hatte in dem Kaffee Paris ein Herrn⸗Eſſen mit dem Herzoge von G... oder dem Grafen von B.. 3z dann kam der uͤber Alles gehende Jockey⸗Club, dieſe ewige und wundervolle Entſchuldigung der Geliebten,


