Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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mentariſchen Gewohnheiten uͤbel verſtellter Verdruß be⸗ wies, daß ein heftig aufgeregtes perſoͤnliches Intereſſe im Voraus ſeine Luͤge rechtfertigte. War nun jetzt die⸗

ſes Intereſſe einfach und allein durch dieſe erſte Vorſtel⸗

lung ſo heftig aufgeregt, oder knuͤpfte ſich an die Liebe zur Tanzkunſt ein mehr materielles Gefuͤhl? Das wird uns die Zukunft lehren. 1

Inzwiſchen hatte Frau von Barthele nach Art des zwiſchen ihr und dem Grafen von Montgiroux geſchloſ⸗ ſenen Vertrags dieſem ein Zeichen gegeben, ihr zu fol⸗ gen, und durch die Windungen eines uͤbrigens allen Bei⸗ den wohlbekannten Ganges fuͤhrte ſie ihn nach dem Zim⸗ mer des Kranken. Aber in dem Augenblicke, wo ſie in daſſelbe eintreten wollten, trat eine junge Frau aus ei⸗ nem anſtoßenden Kabinette, verſperrte ihnen den Weg, und, einen Finger auf ihre Lippen legend und ihrem Blücke einen Ausdruck von Beſorgniß und Wichtigkeit gebend, ſagte ſie:

Still, er ſchlaͤft, und der Doctor hat anempfoh⸗ len, daß man ſeinen Schlummer nicht ſtoͤre.

Er ſchlaͤft? rief Frau von Barthele mit einem Ausdrucke rein muͤtterlicher und doch in ihrem Ausbruche unterdruͤckter Freude aus.

Wir hoffen es zum Mindeſten; er hat die Au gen geſchloſſen und ſcheint minder aufgeregt; aber ent⸗ fernen Sie Sich, ich bitte Sie, denn das geringſte Ge⸗ raͤuſch kann ihn aus ſeinem Schlummer erwecken.

Armer Moritz! ſagte Frau von Barthole, einen tiefen Seufzer erſtickend. Nun, gehorchen wir, kommen