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vorhanden war, noch jetzt, ich verſichere es Ihnen, bei
Weitem nicht gaͤnzlich voruͤber iſt.
— Verzeihung, theure Freundin, antwortete Herr von Montgirour faſt ohne zu hoͤren. Aber dieſes neue Ge⸗ ſetz; niemals habe ich lebhafter, als bei der Verhand⸗ lung daruͤber, die Verantwortlichkeit eingeſehn⸗ die auf einem Pair des Koͤnigreiches laſtet.
— Des Koͤnigreiches? wiederholte Frau von Bar⸗
1— thele mit Spott; des Koͤnigreiches! Wiſſen Sie, daß
„Sie zuweilen ſehr ſpaßhafte Ausdruͤcke haben, mein lie⸗ ber Graf? Sie nennen Frankreich ein Koͤnigreich? Was die Gewohnheit thut. Wohlan, folgen Sie mir, armes Opferz. Sie ſollten Herrn von Chateaubriand und Herrn
von Fitz⸗James nachahmen, ſo wuͤrden die Geſetze des
Koͤnigreiches Ihnen nicht mehr alle dieſe Verlegenheit verurſachen.
— Guaͤdige Frau, erwiderte Herr von Montgiroux
rnſte Weiſe, ein wahrhafter Buͤrger muß vor Allem fuͤr Frankreich leben.
— Wie haben Sie das geſagt, mein lieber Graf? Ein Buͤrger? Ah! Sie machen wahrhaftig Fortſchritte in der modernen Sprache, und, vorausgeſetzt, daß wir noch zwei bis drei Revolutionen in der letzten Art haben, ſo verzweifele ich gar nicht daran, Sie noch als Jacobiner ſterben zu ſehen.
Dieſe Unterredung fand, wie wir bemerkt, auf der Eingangstreppe des Schloſſes der Frau von Barthele ſtatt. Es war eine elegante, an dem aͤußerſten Ende des Dorfes Fontenay⸗aux⸗Roſes, nach der Seite des


