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Eine Kleinigkeit für die Favoritin; die alten mi⸗ niſteriellen Köpfe fortzuſchicken, welche gegen Oeſterreich noch die Vorurtheile Ludwigs XIV., Richelieus und Hein⸗ richs IV. hatten, an die Spitze der auswärtigen An⸗ gelegenheiten unbedeutende oder ihr ergebene Miniſter zu ſtellen.
Unter den Paulmys, den Rouillés, den Moras oder den Berryers, war Herr von Maurepas der am meiſten furchtbare; er hatte feſte Anſichten, und in ſeinen Anſich⸗ ten war Oeſterreich der geborne Feind Frankreichs. Er war unterhaltend, der König hatte ihn gern; da er ihn zu jeder Stunde des Tages ſah, ſo hatte er einen großen Einfluß auf den König; außerdem liebte ihn der Dau⸗ phin ſehr, und es war etwas Bekanntes, daß der Dau⸗ phin, der vielleicht an dieſer Feindſchaft ſtarb, der Feind Oeſterreichs war.
Herr von Maurepas hatte die Unvorſichtigkeit, ein Epigramm zu machen, und Herr von Maurepas wurde verbannt.
Wir haben ferner geſagt, wie Herr von Argenſon verbannt worden war. Herr von Machaut war aufgefor⸗ dert worden, ſeine Entlaſſung einzureichen.
Abgerechnet die Oppoſition, welche d'Argenſon gegen die Politik der Favoritin ausüben konnte, woher rührte der Haß dieſer?
Wir wollen es ſagen.
Eines Tages trat ein Freund der Frau von Pompa⸗ dour zu dem Miniſter ein, warf die Augen auf einen Brief, den er ſchrieb, und bemerkte, daß die Rede von


