Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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und ſich in Stand ſetzen, im Frühjahre die Stadt Mont⸗ réal zu nehmen, während eine andere engliſche Armee auf dem Sanct Johannisfluſſe bis nach Quebec dringen würde.

Glücklicherweiſe ſcheiterte der unermeßliche Plan, indem er in unſere Hände fiel. Das Geſchwader des Herrn Du⸗ bois de la Motte, dem man den Lys und den Alcides genommen hatte, zählte noch ſieben Schiffe. Es hatte Herrn von Dieskau mit Landungstruppen ans Land ge⸗ ſetzt. Man war im Stande, ſich zu vertheidigen, und die Wilden, welche die Engländer haßten, verſprachen uns, mächtige Bundesgenoſſen für uns zu ſein.

Unglücklicherweiſe wurde der kaum angekommene Dies⸗ kau, nachdem er ein Corps von fünfzehn Hundert Eng⸗ ländern an dem See Georges geſchlagen, nachdem er ſie bis unter die Verſchanzungen des Generals Jackſon ver⸗ folgt hatte, verwundet und gefangen genommen.

Aber im Zaume gehalten und beaufſichtigt, waren die Engländer nicht allein genöthigt, auf den umfaſſenden Plan zu verzichten, den wir auseinandergeſetzt haben, ſondern ſich auch noch zu vertheidigen. Außerdem erwartete man einen neuen Anführer, um das Commando unſerer Trup⸗ pen zu übernehmen.

Dieſer neue Anführer war Ludwig Joſeph von Saint⸗ Verom, Marquis von Montealm, das heißt einer der tapferſten Generale der franzöſiſchen Armee. Das Blut der Gozons war in ſeinen Adern nicht entartet. Die gro⸗ ßen Wälder der Dragonnière, in denen ſein Großvater ſeine Hunde zum Angriffe der Schlange übte, gehörten