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rechtmäßigen Beſitz den Frieden zu ſtören, der zwiſchen den beiden Mächten herrſchte, und ſich auf den Theil des engliſchen Gebietes zurückzuziehen, der keinem Streite un⸗ terlag. 7
Herr von Jumonville nahm dreißig Mann mit und begab ſich auf den Weg; aber in einer kleinen Entfernung von dem Fort brach plötzlich ein Gewehrfeuer aus, und Herr von Jumonville bemerkte, daß er gänzlich umringt ſei. Nun ſchritt er allein unter die vor, welche ihn und ſeine kleine Schaar angriffen, der er befahl, ſtehen zu bleiben, machte ein Zeichen mit der Hand, und als Par⸗ lamentär anerkannt, begann er das Vorleſen ſeines Brie⸗ fes; aber bei den erſten Worten begann wieder ein zweites Gewehrfeuer, ſtreckte ihn mit acht ſeiner Soldaten todt zu Boden, und die andern wurden zu Gefangenen gemacht; ein einziger Canadier entkam und überbrachte dem Com⸗ mandanten die Nachricht von dieſer Verletzung des Völker⸗ rechtes.
Während der Canadier dem Commandanten Contre⸗ coeur dieſe Nachricht überbrachte, ertheilte der Major Washington dieſelben Befehle, welche er in Zeiten erklärten Krieges gegeben hätte, und indem er ſich an die Spitze von vier Hundert Mann ſtellte, marſchirte er gegen die franzöſiſchen Vorpoſten; aber kaum hatte er einige Meilen zuruͤckgelegt, als er von den Wilden benachrichtigt wurde, daß eine zahlreiche Schaar in der Abſicht ihm entgegenrücke, den Mord Jumonoilles zu rächen.
In der That, es war Herr von Villiers, der Bruder des Opfers, der von dem Commandanten den Auftrag


