Qusbeec, Montréal, Mobile und Neuorleans; die Forts von Fontenai, Saint⸗Charles, von Pierre und von Mau⸗ repas erhoben ſich um die Wette an den Seen von Ca⸗ nada. Das Fort der Königin beherrſchte den Fluß der Aneniboins. Es hatte an den Seen von Onipeg die Forts Dauphin und Bourbon. In Afrika gehörte ihm der Se⸗ negal und Gorea. Es gründete eine Colonie in Mada⸗ gascar und hatte Indien zum Stapelplatze, wo ſeine Macht Ile⸗de⸗France, Bourbon, Saint⸗Marie und Ro⸗ drigue beherrſchte.
Wenn wir an dem Jahre 1848 ſein werden, ſo wer⸗ den wir ein vergleichendes Bild von dem entwerfen, was England gewonnen und was wir verloren haben. Kommen wir auf die Urſachen unſeres neuen Bruches mit England zurück.
England hatte durch den Frieden von Utrecht einen Theil von Acadia erhalten. Die Gränzen der an England abgetretenen und der von uns zurückbehaltenen Länder wa⸗ ren nicht genau beſtimmt und ließen daher eine gewiſſe Strecke unbeſtimmt und geeignet, Streit zu erregen.
Auf dieſes Gebiet, deſſen Eigenthum mehr als be⸗ ſtreitbar war, hatten die Engländer ein Fort erbaut, eine ziemlich ſtarke Beſatzung hineingelegt, und das Commando derſelben dem Major Washington anvertraut. Der Com⸗ mandant der franzöſiſchen Truppen an dem Ohio, Herr von Contrecoeur, befahl nun Herrn von Jumonville, einem ſeiner Offiziere, ſich nach dem Fort als Ueberbringer eines Briefes zu begeben, in welchem der franzöſiſche Comman⸗ dant den Major Washington bat, nicht durch einen un⸗


