Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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Am 20. Februar trat Herr von Maurepas bei Herrn von Chauvelin ein, und übergab ihm folgenden Brief des Kardinal von Fleurh:

Die Freundſchaft, welche ich immer für Sie gehabt habe, mein Herr, hat mich bis jetzt zurückgehalten, Ih⸗ nen den Stoß zuzufügen, den die Ehre, das Gewiſſen, die Rechtkichkeit und das Wohl des Staates mich heute nöthigen Ihnen zuzufügen.

Unterz. Der Kardinal von Fleury.

Zu gleicher Zeit wartete Herr von Jumilhac an der Thür mit dem Befehle, Herrn von Chauvelin nach Gros⸗ Bois zu führen.

Nachdem Herr von Chauvelin geſtürzt, wandte ſich der Kardinal gegen La Trémouille und von Gesvres; der König wollte ſeine beiden Freunde unterſtützen, aber er mußte nachgeben. Der Kardinal verlangte die Verbannung, und die Verbannung wurde bewilligt.

Der alte Kanzler d'Agueſſeau nahm das Juſtizminiſte⸗ rium wieder an, Herr Amelot, Intendant der Finanzen, wurde zum Staatsſekretär der auswärtigen Angelegenhei⸗ ten, und Herr von Maurepas zum Staatsminiſter er⸗ nannt.

Ein Spottgedicht weihte dieſes wichtige Ereigniß ein.

Hier iſt es:

Ce fat de février le vingt,

Que dès sept heures du matin

On vit galopper Maurepas, Alleluia.