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nachher, Tag vor Tag, ſagte immer die Prinzeſſin von der Pfalz, wäre Frau von Montespan von der Frau Her⸗ zogin entbunden worden.
Sehen wir übrigens, wie es zu der Zeit, zu welcher wir gekommen ſind, um die Liebſchaften der Prinzeſſinnen ſtand.
Von ihrem Gatten verſchmäht, der öffentlich mit Frau von Prie lebte, tröſtete ſich die Herzogin von Bourbon ihrer Seits mit Duchayla.
Die Prinzeſſin von Conti, die Tochter des Königs, lebte, obgleich halb fromm, mit ihrem Neffen La Vallisre.
Die junge Prinzeſſin von Conti theilte ſich, trotz der Eiferſucht und der Drohungen ihres Gatten, zwiſchen La Fare und Clermont.
Mademoiſelle von Charolois verfolgte den Herrn Her⸗ zog von Richelieu bis in die Baſtille.
Mademoiſelle von Clermont war die Geliebte des Her⸗ zogs von Melun, Mademoiſelle La Roche⸗ſur⸗Yon war eine Art von Leidenſchaft für Herrn von Marton.
Endlich beehrte Frau von Maine ſeit der Verſchwö⸗ rung Cellamares den ſchönen Kardinal von Polignac mit ihrer Gunſt..
Jetzt, bevor wir uns dem Laufe der Ereigniſſe hin⸗ geben, ein letztes Wort über die Prinzen, damit unſere
Leſer ſo gut als möglich über die ſcandalöſe Chronik des
IJahres der Gnade 1724 unterrichtet ſind, in das wir ein⸗
treten.
Wir haben über den Herrn Herzog. ohngefähr alles


