Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Die Thuͤre ſtand offen; eine auf die Stufen geſtellte Lampe erleuchtete die Treppe. 1

— Gunaͤdige Frau, ſagte der Anfuͤhrer der Bedeckung, Ihr ſeid hier zu Hauſe; an dieſer Thuͤre endigt ſich der Auftrag, den wir empfangen haben, Euch zu begleiten; darf ich mir ſchmeicheln, daß dieſer Auftrag Euren Wün⸗ ſchen gemaͤß und mit der Ehrerbietung ausgefuͤhrt wor⸗ den iſt, die uns anempfohlen worden war?

.— Ja, mein Herr, ſagte ich zu ihm, und ich habe Euch nur meinen Dank auszudruͤcken. Stattet ihn in meinem Namen den wackeren Leuten ab, die mich be⸗ gleitet haben. Ich moͤchte ſie auf eine wirkſamere Weiſe belohnen. Aber ich beſitze Nichts.. 3

— Beunruhigt Euch daruͤber nicht, gnaͤdige Frau, antwortete mir derjenige, bei welchem ich mich entſchul⸗ digte; ſie ſind reichlich belohnt.

Und indem er wieder zu Pferde ſtieg, nachdem er ſich bei mir empfohlen, ſagte er:

— Kommt Ihr Anderen, und daß ſich morgen fruͤh Keiner von Euch hinlaͤnglich dieſer Thuͤre erinnert, um ſie wieder zu erkennen.

Bei dieſen Worten entfernte ſich der kleine Haufen im Galopp und verlor ſich in der Straße Saint⸗ Antoine⸗

Die erſte Sorge Gertrudens war, die Thuͤre wieder zu verſchließen, und durch das Gitter derſelben ſahen wir ſie ſich entfernen.

Hierauf ſchritten wir nach der durch die Lampe er⸗ leuchteten Treppe; Gertrude nahm die Lampe und ging voraus.