Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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dem Schloſſe Beaugé fuͤhrten. Ein Reitknecht hielt zwei Pferde an der Hand; das eine von ihnen war das ſchwarze Pferd des Grafen, das andere ein fuͤr mich beſtimmter weißer Zelter. Der Graf half mir den Zel⸗ ter beſteigen, und als ich im Sattel ſaß, ſchwang er ſich auf ſein Pferd.

Gertrude ſtieg binter einem der Diener des Gra⸗ fen auf. Kaum waren dieſe Verfuͤgungen getroffen, als wir uns im Galopp entfernten.

Ich hatte bemerkt, daß der Graf meinen Zelter am Zuͤgel ergriffen hatte, und ich machte ihm bemerklich, daß ich gut genug ritte, ſo daß er ſich dieſer Vorſichts⸗ maßregel uͤberheben koͤnne; aber er antwortete mir, daß mein Pferd ſcheu waͤre, und daß es irgend einen Sei⸗ tenſprung machen koͤnnte, der mich von ihm trennen wuͤrde.

Wir ritten ſeit zehn Minuten, als ich Gertrudens Stimme hoͤrte, welche mich rief. Ich wandte mich um und bemerkte, daß unſer Haufen ſich in zwei Haͤlften ge⸗ theilt hatte; vier Maͤnner hatten einen Seitenweg einge⸗ ſchlagen, und fuͤhrten ſie in den Wald fort, waͤhrend der Graf von Monſoreau und die vier Anderen mit mir denſelben Weg fortſetzten.

— Gertrude! rief ich aus. Warum geht Gertrude nicht mit uns, mein Herr?

— Das iſt eine unerlaͤßliche Vorſichtsmaßregel, ſagte der Graf zu mir; wenn wir verfolgt werden, ſo muͤſſen wir zwei Spuren zuruͤcklaſſen, man muß auf zwei Sei⸗