Als ich die Beruͤhrung dieſes Mannes fuͤhlte, ſchau⸗ derte ich ſo heftig, daß ich ihm beinahe entſchluͤpft und in den Teich gefallen waͤre.
Aber er druͤckte mich an ſeine Bruſt und legte mich in den Nachen.
Gertrude war mir gefolgt, und ohne einer Huͤlfe zu beduͤrfen aus dem Fenſter geſtiegen.
Nun bemerkte ich, daß mein Schleier ſich abgeloͤßt haͤtte, und auf dem Waſſer ſchwamm.
Der Gedanke ſtieg in mir auf, daß er unſere Spur andeuten wuͤrde.
— Mein Schleier, mein Schleier, ſagte ich zu dem Grafen, fiſcht doch meinen Schleier wieder auf!
Der Graf warf einen Blick nach dem Geginſtande⸗ den ich ihm mit dem Finger zeigte.
— Nein, ſagte er, es iſt beſſer, daß dem ſo iſt.
Und die Ruder ergreifend, ſetzte er den Nachen ſo kraͤftig in Bewegung, daß wir in einigen Ruderſchlaͤgen nahe daran waren, das Ufer des Teiches zu erreichen.
In dieſem Augenblicke ſahen wir die Fenſter meines Zimmers ſich erleuchten: Diener traten mit Lichtern ein.
— Habe ich Euch betrogen? ſagte Herr von Mon⸗ ſoreau. Und war es Zeit?
— O, ja, ja, mein Herr, ſagte ich zu ihm; Ihr ſeid gewiß und wahrhaftig mein Erretter.
Inzwiſchen eilten die Lichter bald in meinem Zim⸗ mer, bald in dem Gertrudens hin und her. Wir hoͤrten Rufe; ein Mann trat ein, vor dem alle Anderen zuruͤck⸗ traten. Dieſer Mann trat an das offene Fenſter, neigte
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