Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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ihn haben, mein Kind.

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wie die erſte mit einem kleinen Kloͤpfel von ciſelirtem Meſſing geſchmuͤckt, der auf einen Nagel von demſelben Metalle zuruͤckfiel. Von Nagel und Kloͤpfel haͤtte man ſagen koͤn⸗ nen, daß ſie das Werk Benvenuto Celinis ſeien.

Es war augenſcheinlich, daß die beiden Thuͤren in daſſelbe Vorzimmer fuͤhrten.

Gertrude hielt das Licht an das Schloß, es war doppelt geſchloſſen.

Wir waren Gefangene.

Es iſt unglaublich, wie ſehr die Gedanken uͤberein⸗

immen, wenn zwei Perſonen, ſelbſt von verſchiedenem Pudn⸗ ſich in gleicher Lage befinden und ein und die⸗ ſelbe Gefahr theilen, und wie leicht ſie uͤber vermittelnde Egerungen und nutzloſe Worte hinweggehen. ertrude naͤherte ſich mir.

— Hat Fräͤulein bemerkt, ſagte ſie mit leiſer Stim⸗ me, daß wir nur fuͤnf Stufen hinaufgeſtiegen ſind, als wir den Hof verließen?

— Ja, antwortete ich.

— Wir befinden uns alſo in dem Erdgeſchoſſe.

— Ohne allen Zweifel.

— So daß, fuͤgte ſie noch leiſer hinzu, indem ſie

die Augen auf die aͤußeren Laͤden heftete, ſo daß,...

— Menn dieſe Fenſter nicht vergittert waͤren, unter⸗ brach ich ſie.

— Und wenn Fraͤulein Muth haͤtte?

— Muth? rief ich aus. O, ſei unbeſorgt, ich werde