Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Prinzen, der ſich mehrere Male umwandte, um ihnen mit den Augen zu folgen, indem er ſelbſt einige Schritte nach der entgegengeſetzten Seite that.

— Ich verſichere Euch, gnaͤdiger Herr, ſagte d'Au⸗ rilly, daß die Leute, mit denen wir eben zu thun gehabt, ſchlimme Abſichten hatten. Es iſt bald Mitternacht; wir ſind, wie ſie ſagten, in einem abgelegenen Quartiere; laßt uns ſchnell nach dem Hotel zuruͤckkehren, gnaͤdiger Herr, laßt uns zuruͤckkehren!

— Nicht doch, ſagte der Prinz, indem er ſtehen blieb; laß uns im Gegentheile ihr Fortgehn benutzen.

— Das iſt es, woruͤber Eure Hoheit ſich täͤuſcht, ſagte d'Aurilly. Sie ſind durchaus nicht fortgegangen, ſie haben, wie der gnaͤdige Herr ſich ſelbſt uͤberzeugen kann, den Schlupfwinkel wieder erreicht, in welchem ſie verſteckt waren. Seht Ihr ſie, gnaͤdiger Herr, dort, in jenem Winkel, an der Ecke des Hotels des Tournelles?

Franz ſah hin. D'Aurilly hatte nur die genaue Wahrheit geſagt. Die fuͤnf Edelleute hatten in der That ihre Stellung wieder eingenommen, und es war augen⸗ ſcheinlich, daß ſie uͤber irgend einem durch die Ankunft des Prinzen unterbrochenen Plane bruͤteten; vielleicht be⸗ gaben ſie ſich ſogar nur nach dieſem Orte, um den Prin⸗ zen und ſeinen Begleiter zu belauern und ſich zu verſichern, ob ſie wirklich zu dem Juden Manaſſes gingen.

— Nun, gnaͤdiger Herr, fragte d'Aurilly, was be⸗ ſchließt Ihr? Ich werde thun, was Eure Hoheit gebie⸗ tet, aber ich glaube nicht, daß es vorſichtig ſei zu bleiben.