Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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— Dem, was Ihr ſo eben geſagt habt? fragte Saint⸗Luc mit ſeiner artigſten Miene. Was habt Ihr denn eben geſagt? Ich habe Nichts gehoͤrt; nein, ich hatte Euch geſehen und ich wuͤnſchte das Vergnuͤgen zu haben, Euch zu begruͤßen, und, indem ich Euch be⸗ gruͤßte, Euch fuͤr die Ehre zu danken, die Eure Gegen⸗ wart meinem Hauſe erzeigt.

Buſſy war ein in allen Dingen ausgezeichneter Mann; tapfer bis zur Thorheit, aber wiſſenſchaftlich gebildet, geiſtreich und von feiner Erziehung. Er kannte den Muth Saint⸗Luc's und ſah ein, daß die Pflicht des Herrn vom Hauſe ihn in dieſem Augenblicke die Em⸗ pfindlichkeit des Guͤnſtlings uͤberwinden ließ. Jedem an— deren haͤtte er ſeine Worte, das heißt, ſeine Heraus⸗ forderung, wiederholt; aber er begnuͤgte ſich, Saint⸗ Luc hoͤflich zu begruͤßen und einige artige Worte auf ſein Kompliment zu erwiedern.

— O, ol ſagte Heinrich, als er Saint⸗Luc bei Buſſy ſah, es ſcheint, daß mein junger Hahn den Groß⸗ ſprecher ausgeſcholten hat. Er hat wohl gethan, aber ich will nicht, daß man mir ihn toͤdtet. Seht doch nach, Quelus. Nein, nicht Ihr, Quelus, Ihr habt einen zu hitzigen Kopf. Seht doch nach, Maugiron.

Maugiron ging wie ein Pfeil davon; aber Saint⸗ Luc, auf der Lauer, ließ ihn nicht bis zu Buſſy gelan⸗ gen, und zu dem Koͤnige zuruͤckkehrend, fuͤhrte er Mau⸗ giron mit zuruͤck.— 3

— Was haſt Du dieſem Gecken von Buſſy geſagt? fragte der Koͤnig. 4