Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Saint⸗Luc, um weiter in ihn zu dringen; ſie vergrub demnach ihre Neugierde in der Tiefe ihres Herzens, in⸗

Luc, vor ihm gebeugt, ihn mit der bittendſten Stimme und der einladendſten Miene anflehete, ſo hatte er ge⸗ antwortet:

Ja, Herr, wir werden kommen, obgleich Ihr gewißlich dieſen Beweis von Freundſchaft von unſerer Seite nicht verdient.

Nun hatte das Frau von Saint⸗Luc gewordene Fraͤulein von Briſſac dem Koͤnige unterthaͤnigſt gedankt. Aber Heinrich hatte den Ruͤcken gewandt, ohne auf ihre Dankſagungen zu antworten. j

Was hat denn der Koͤnig gegen Euch, Herr von Saint⸗Luc? hatte nun die junge Frau ihren Gatten ge⸗ fragt. 1 Meine ſchoͤne Freundin, antwortete Saint⸗Luc, ich werde Euch das ſpaͤterhin erzaͤhlen, wenn dieſer große Zorn voruͤbergegangen iſt.

und wird er voruͤber gehen? fragte Jeanne.

Er muß es wohl, antwortete der junge Mann.

Fraͤulein von Briſſac war noch nicht genug Frau von

dem ſie ſich feſt vornahm einen Moment zu finden, an welchem Saint⸗Luc wohl genoͤthigt ſein wuͤrde, i Bedingungen anzunehmen. 1 8 Man erwartete alſo Heinrich III. im Hotel Mont⸗ morency in dem Augenblicke, wo ſich die Geſchichte er⸗ oͤffnet, welche wir unſeren Leſern erzaͤhlen wollen. Nun aber war es bereits eilf Uhr Abends, und der Koͤnig war noch nicht angekommen.