Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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gewilligt, war mit einem ſtrengen Geſichte bei dem Feſte erſchienen, das durchaus nichts fuͤr das Feſt Geeignetes hatte. Sein Koſtuͤm ſchien außerdem mit ſeinem Geſich⸗ te in Einklang; es war jenes dunkelbraune Koſtuͤm, un⸗ ter welchem uns ihn Clouet der Hochzeit Joyeuſes bei⸗ wohnend gezeigt hat, und dieſes gleichſam bis zur Majeſtaͤt ernſte koͤnigliche Geſpenſt hatte Jedermann bis zum Entſetzen erſtarrt, und vor Allen die junge Braut, welche er jedes Mal, wenn ſie ihn anblickte, ſehr un⸗ gnaͤdig anſah.

Indeſſen ſchien dieſe finſtere Haltung des Koͤnigs in Mitte der Freude des Feſtes Niemandem ſeltſam, denn die Urſache davon war eines jener Hofgeheimniſſe, an denen Jedermann, wie an jenen vom Waſſer kaum be⸗ deckten Felſenriffen, an denen man gewiß iſt zu ſcheitern, wenn man ſie beruͤhrt, vorſichtig voruͤber ſteuert.

Kaum war das Mahl beendigt, als der Koͤnig ploͤtz⸗ lich aufgeſtanden, und Jedermann, ſelbſt diejenigen, wel⸗ che leiſe ihren Wunſch an der Tafel zu bleiben eingeſtan⸗ den, genoͤthigt war, dem Beiſpiele des Koͤnigs zu fol⸗ gen. Nun hatte Saint⸗Luc einen langen Blick auf ſeine Gattin geworfen, wie um Muth aus ihren Augen zu ſchoͤpfen, und indem er ſich dem Koͤnige naͤherte, ſag⸗ te er zu ihm:.

Sire, wird Eure Majeſtaͤt mir die Ehre erweiſen das Tanzfeſt anzunehmen, das ich Ihr heute Abend im Hotel Montmorency geben will?

Heinrich III. hatte ſich nun mit einer Miſchung von

Zorn und von Kummer umgewandt, und da Saint⸗

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