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— Aber, fragte er, iſt der Moment gunſtig?
— Eure Weisheit wird daruͤber entſcheiden.
— Meine Weisheit?
— Ja, hier ſind die Thatſachen, ſichtliche, unbe⸗ ſtreitbare Thatſachen.
— Laßt hoͤren.
— Die Ernennung des Koͤnigs als Oberhaupt der Ligue iſt nur ein ſchnell gewuͤrdigtes, und eben ſo bald geaͤchtetes, als gewuͤrdigtes Poſſenſpiel geweſen. Nun aber tritt jetzt die Ruͤckwirkung ein, und der ganze Staat erhebt ſich gegen die Tyrannei des Koͤnigs und ſeiner Geſchoͤpfe. Die Predigten ſind Aufrufe zu den Waffen, die Kirchen die Orte, wo man den Koͤnig verwuͤnſcht, anſtatt fuͤr ihn zu beten. Das Heer bebt vor Ungeduld, die Buͤrger ſchließen ſich an, unſere Ab⸗ geordneten uͤberbringen nur neue Unterſchriften und Bei⸗ tritte zur Ligue; kurz, die Regierung Valois nahet ih⸗ rem Ziele. Bei ſo bewandten Umſtaͤnden muͤſſen die Herren von Guiſe einen ernſtlichen Bewerber um den Thron waͤhlen, und ihre Wahl iſt natuͤrlicher Weiſe auf Euch gefallen. Jetzt, verzichtet Ihr auf Eure ehe⸗ maligen Anſichten?
Der Herzog antwortete nicht.
— Nun, fragte Monſoreau, was meint Eure Gnaden?
— Hm, antwortete der Prinz, ich meine...
— Eure Gnaden weiß, daß Sie Sich unvethohlen ge⸗ gen mich erklaͤren kann.
— Ich meine. ſagte der Herzog, daß mein Bruder


