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richtigen, denn ich glaube, daß ſie die Sachen ganz an⸗ ders beurtheilen.
— Wie das?
— Ja, vielleicht haltet Ihr Euch gegen ſie fuͤr ent⸗ bunden, gnaͤdiger Herr; aber ſie halten ſich fortwaͤh⸗ rend gegen Euch fuͤr verbunden.
— Eine Falle, mein lieber Graf, eine Lockſpeiſe, durch welche ſich ein Mann, wie ich, nicht zwei Male fangen laͤßt.
— Und wo iſt Eure Gnaden ein Mal gefangen worden?
— Wie! Wo ich gefangen worden bin? Im Louvre, bei Gott!
— Iſt das die Schuld der Herren von Guiſe?
— Ich ſage das nicht, murmelte der Herzog, ich ſage das nicht; nur ſage ich, daß ſie in Nichts zu mei⸗ ner Flucht beigetragen haben.
— Das waͤre ſchwierig geweſen, da ſie ſelbſt auf der Flucht waren.
— Das iſt wahr, murmelte der Herzog.
— Aber bin ich nicht, ſobald Ihr in Anjou waret, von ihnen beauftragt geweſen Euch zu ſagen, daß Ihr immer noch auf ſie rechnen koͤnntet, wie ſie auf Euch rechnen wuͤrden, und daß an dem Tage, wo Ihr ge⸗ gen Paris ruͤcktet, ſie auch ihrer Seits aufbrechen wuͤrden? 1
— Das iſt wieder wahr, ſagte der Herzog; aber ich bin nicht gegen Paris geruͤckt.
— Doch, gnaͤdiger Herr, da Ihr hier ſeid.


